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Sachspende an die Bodelschwingh-Schule 2006
Eine Sachspende im Wert von über 1.000 Euro hat care for kids am 6. Juli 2006 der Bodelschwingh-Schule für geistig Behinderte in Sindelfingen überreicht. Ein DVD-Player, eine Lärm-Ampel ein Projektor-Wagen sowie Spielzeug von fischertechnik und anderes mehr bereichern nun die Lern- und Erfahrungsumgebung der Schüler.
Möglich wurde die Spende durch die Lehrwerkstatt von M+W Zander. In jedem Jahr organisieren die Auszubildenden der gewerblich-technischen Berufe des Unternehmens (z.B. Konstruktionsmechaniker und Anlagenmechaniker) einen Weihnachtsbasar im Hause M+W Zander. Dabei bieten die Auszubildenden selbstgefertigte Produkte aus Edelstahl wie Kerzenständer, Zeitungsrollen, Schlüsselkasten, Obstschalen oder Serviettenhalter zum Verkauf. Ein Großteil des Erlöses kommt regelmäßig gemeinnützigen oder sozialen Einrichtungen zugute. Nach 2005 geht die Spende der M+W Zander Lehrwerkstatt nun zum zweiten Mal in Folge an die Sindelfinger Bodelschwingh-Schule.
Lothar Widmaier als Leiter der M+W Zander Lehrwerkstatt und Michael Friedrich als Auzubildender freuten sich, die Spende persönlich übergeben zu können. Care for kids wurde repräsentiert durch die Vorsitzenden Andreas Bieber und Stefan Dürr.
 Übergabe der Spenden in der Bodelschwingh-Schule
Bodelschwingh-Schule Die Schule wurde im März 1962 für Kinder und Jugendliche mit geistiger Behinderung gegründet. Leitidee der Schule ist die „Selbstverwirklichung in sozialer Integration“. Dazu gehört vor allem Erziehung zur Selbstständigkeit in so vielen Bereichen wie möglich, um Abhängigkeit so weit wie denkbar abzubauen. Verwirklicht werden diese Ziele in einem Unterricht, der jeden Schüler an seinem Fähigkeits- und Kenntnisstand abholt und darauf eine individuelle Förderung aufbaut. Heute hat die Schule 45 Schüler in sieben Klassen, der Schulkindergarten elf Kinder in zwei Gruppen, und die Beratungsstelle fördert und betreut ca. 20 Kinder.
Bodelschwingh-Schule Sommerhofenstraße 99 71067 Sindelfingen
Was ist eine Lärm-Ampel?
Lärm im Kindergarten oder Klassenzimmer kann schnell Dimensionen von 80 bis 85 Dezibel annehmen, was dem Geräusch eines Rasenmähers entspricht, Lärmspitzen können sogar die Belastung eines Düsenflugzeuges aus 200 Metern Entfernung erreichen. Das schadet nicht nur dem Lehrpersonal, sondern auch den Kindern selbst. Die Lärm-Ampel soll hier Abhilfe schaffen. Ein Messgerät ermittelt den aktuellen Geräuschpegel und gibt – wie die Straßenverkehrsampel – optische Signale in Grün, Gelb oder Rot, die den Kindern einleuchtend signalisieren, wann sie leiser werden sollen. Ein einfaches, aber wirkungsvolles pädagogisches Hilfsmittel, das zudem Spaß macht.
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